Freier Wald e.V.
Hauptstraße 21
Kallinchen
15806 Zossen

 

Bürgerbüro im
Haupthaus der
Gemeinde.
(Alte Schule)

Sprechzeiten:

Auf Anfrage
per Mail :

keinewind
kraftimwald@me.com

 


 

 

 

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Die Kiefer

Wappen von Zossen

Die Kiefer steht als Wahrzeichen der Stadt und Gemeinde Zossen.
Der Name "Zossen" leitet sich vermutlich von der slawischen Bezeichnung für die Kiefer (sosny) ab (so steht es im Wikipedia geschrieben), wovon sich auch das Stadtwappen ableitet. Und weil Zossen bereits 1320 urkundlich erstmals erwähnt wurde, ist davon auszugehen, dass die Kiefer schon recht lange das Wahrzeichen unserer Gemeinde ist.

Aber nicht nur das, denn die Kiefer ist zudem "Baum des Jahres 2007", wird als Charakterbaum in Brandenburgs Wäldern (mugv.brandenburg.de) und als wichtigste Wirtschaftsbaumart in Brandenburg bezeichnet. Sie gilt allgemein als "Brotbaum" der deutschen Forstwirtschaft.

Es ist deshalb anzunehmen, dass nur jemand, dem Land und Leute fremd und/oder egal sind, sie als minderwertig bezeichnen oder womöglich auch nur als Synonym dafür missbrauchen würde, um zum Ausdruck zu bringen, dass jemand seines Schlages alles bei uns als ein bisschen minderwertig empfinden könnte.

Brandenburg gehört mit 1,1 Mill. Hektar Waldfläche zu den waldreichen Bundesländern der Republik. Gerade weil der brandenburgische Boden vielerorts nicht besonders nährstoffhaltig und sehr trocken ist, bestimmt die Kiefer mit 75 Prozent hauptsächlich das Bild. Dem Ansinnen, künftig Laubbäume anpflanzen zu wollen, sind somit natürliche Grenzen gesetzt. Hier gilt es also für mache ihre Sichtweise zu korrigieren, wie es auch hinsichtlich der Truppenübungsplätze in Wäldern sinnvoll wäre.

Womöglich ist gerade die lange millitärische Occupation der Waldfläche zwischen Kallinchen, Töpchin, Schöneiche und Wünsdorf der Grund für die anzutreffende hohe Artenvielfalt, weil seltene Tiere, wie z.B. der Rotmilan, hier ihren Rückzugsraum gefunden haben.
So erwähnt die LEG (Landesentwicklungsgesellschaft für Städtebau, Wohnen und Verkehr des Landes Brandenburg mbH) im Rahmen eines Gutachtens zum Standort Wünsdorf eine Tagung zum Thema "Truppenübungsplätze und Naturschutz", das wichtigste Ergebnis sei wie folgt gewesen:

"Die Militärübungsplätze haben eine Schlüsselfunktion für die Erhaltung der biologischen Vielfalt Europas". Dieses Ergebnis wirft ein ganz neues Licht auf diese Art Gebiete, die, wenn man sie aus diesem Blickwinkel betrachtet, gerade deshalb sogar des ganz besonderen hohen Schutzes bedürfen, weil seit Jahrzehnten kaum von Menschenhand eingegriffen worden ist.

Logisch schlussfolgernd wurde deshalb bereits 1993 im Rahmen des Gutachtens u.a. die Ausweisung eines Landschaftsschutzgebietes von Zossen bishin zu den Zesch-Seen und Teupitz als Schutzflächenkonzept empfohlen.

Der von Hand gesetzte und seit Jahrzehnten als Erholungsraum genutzte Wald darf weder Mensch noch Tier genommen werden. Die friedliche "Besetzung" des Waldes heutzutage ist der Garant für Ruhe und Entspannung, aber auch für sanften Tourismus und damit verbundene Arbeitsplätze. Gerade für die Deutschen besitzt der Wald große Bedeutung, viel mehr, als nur ein CO2-Speicher zu sein.

BI Freier Wald e.V.i.G

Die Seele wird vom Pflastertreten krumm,
Mit Bäumen kann man wie mit Brüdern reden
und tauscht bei ihnen seine Seele um.
Die Wälder schweigen. Doch sie sind nicht stumm.
Und wer auch kommen mag, sie trösten jeden.

Erich Kästner


Kurz & Knapp

"Die Militärübungsplätze haben eine Schlüsselfunktion für die Erhaltung der biologischen Vielfalt Europas". Dieses Ergebnis wirft ein ganz neues Licht auf diese Art Gebiete, die, wenn man sie aus diesem Blickwinkel betrachtet, gerade deshalb sogar des ganz besonderen hohen Schutzes bedürfen, weil seit Jahrzehnten kaum von Menschenhand eingegriffen worden ist.

Logisch schlussfolgernd wurde deshalb bereits 1993 im Rahmen des Gutachtens u.a. die Ausweisung eines Landschaftsschutz
gebietes von Zossen bishin zu den Zesch-Seen und Teupitz als Schutzflächen-konzept empfohlen.

 

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