Freier Wald e.V.
Hauptstraße 21
Kallinchen
15806 Zossen

 

Bürgerbüro im
Haupthaus der
Gemeinde.
(Alte Schule)

Sprechzeiten:

Auf Anfrage
per Mail :

keinewind
kraftimwald@me.com

 


 

 

 

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Flora und Fauna

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12. Februar 2012                                                                                  

Lausitzer Rundschau:
Senftenberg 2011-09-14 18:42:26

Lausitzring: Weltgrößte Windkraftanlage noch 2011

Das gigantische neue "Wahrzeichen" der Lausitzer Region
(Enercon 126) wird 200 Meter hoch sein.

Allein von der Höhe ausgehend, würde das Enercon-Modell 101 (Narbenhöhe 135 Meter zzgl 50,5 Meter Radius des Rotors), wie es hier in unserem Wald geplant war, bei folgender Größenordnung ins Verhältnis zum Lausitzring gesetzt benötigen, um herauszufinden, welche Gewalt man unserem Wald anzutun gedenkt:

Umgerechnet für unseren Wald:
Baggerloch von 37,13 Meter Durchmesser und 4,73 Metern Tiefe .... pro Windrad! (Ohne Zuwegung etc gerechnet). Die Erde müsste auf knapp 41 Meter Tiefe verdichtet werden. Die für den Rütteldruck und die Rüttelstoffverdichtung angedachten und in den Boden eingebrachten Schottersäulen werden zusätzlich miteinander verbetoniert und darin mit zusätzlichen Stahlverstrebungen versehen.
Und das 30 Mal in unserem schönen Wald?

Sollte  überhaupt ein Rückbau vorgenommen werden, so steht wohl ernsthaft die Frage im Raum, ob jemand wirklich ehrlichen Herzens behaupten kann und möchte, dass dort irgendwann wieder einmal Wald wachsen werde.

Aber wir staunen noch über etwas anderes, denn ist es in unserer modernen Welt nicht etwas minimalistisch, wenn man pro Tag ausschließlich eines dieser beiden Geräte benutzen dürfte und sonst nichts?:

Entweder eine knappe Minute am Herd kochen oder 3 Minuten 40 Sekunden
den Wasser-Schnellkocher zu benutzen,
der in dieser Zeit das Wasser nicht bis zum Siedepunkt erhitzen kann
(1, 5 Liter Wasser = knapp 5 Minuten Erhitzungsdauer)


UND DANACH FÜR DEN REST DES TAGES NICHTS MEHR VERBRAUCHEN !!!

Von dem Windrad werden p.a., vorausgesetzt, der Wind weht optimal 24 Stunden rund um die Uhr, jeden Tag, 17.000 MW h/a erzeugt.

1 MW h/a = 1000 kW h/a
17.ooo MW h/a = 17.000.000 kW h/a

17.000.000 kW h/a,  geteilt durch die angekündigten
18.000 Haushalte = 944,44 kW h/a
Mit anderen Worten:
Pro Haushalt dürfte pro Stunde nicht mehr als 0,11 kW/h verbraucht werden, also ungefähr der Stromverbrauch für ein 1 Laptop oder ein Kühlschrank der Klasse A+. Mehr ist nicht drin.

Ein Vierpersonenhaushalt verbraucht p.a. um die 6000 bis 9000 kW h/a
Bei den von den Windradbauern angegebenem Ergebnis kann es sich somit bestenfalls um Single-Haushalte handeln, die spartanisch leben, jedenfalls hinsichtlich der Zeit, die sie zu Hause verbringen.
Bei knapp 1000 kW/h p.a. dürften die Singles nicht selbst waschen, sondern müssten ihr Kleidung in die Reinigung bringen. Sie kochen nicht selbst, sondern hole Take Away oder FastFood. Mit Sonnenuntergang müssen diese Leute zu Bett gehen und dürften nach Dunkelwerden nur Kerzen benutzten...

Ergo, selbst im bestmöglichen Fall können die Zahlen aus unserer Sicht nicht stimmen, nicht einmal dann, wenn die örtliche Windhoeffigkeit berücksichtigt wurde.

Link Lausitzer Rundschau (mit freundlicher Genehmigung)

http://www.lr-online.de/regionen/senftenberg/Lausitzring-Weltgroesste-Windkraftanlage-noch-2011;art1054,3494692,PRINT?_FRAME=33&_FORMAT=PRINT

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12. Februar 2012                                                                                  

Berlin soll neue Wege gehen

NABU steht zu seinem Statement aus dem Jahre 2009
Schutz der Heidelandschaft und Bau von Windkraft- und Solaranlagen auf dem ehemaligen Flughafengelände

Der Beitrag entstand durch Nutzung des NABU-Links http://berlin.nabu.de/themen/stadtentwicklung/tegel/11852.html.
Wir bedanken uns ausdrücklich bei der NABU für die Genehmigung zum Zitieren und Verlinken.

Die Stilllegung der Berliner Flughäfen Tempelhof und Tegel werfen teilweise ähnliche Fragen auf wie zur Verwendung der Truppenübungsplätze, die seit der Wende, naturbelassen, sich zunehmend zu einem Rückzugsgebiet für seltene Tierarten entwickelt haben und daher entscheidend zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen, wie bereits auf einer Fachtagung hierzu auch festgehalten wurde.

Auch in Tempelhof existiert eine erhaltens- und pflegenswerte Heidelandschaft. Nabu schlägt den Bau von Windkraft- und Solaranlagen auf dem Gelände vor und ist mit dieser Forderung allen anderen drei Jahre voraus, die nun den Bau von Windkraftanlagen in Städten fordern.

Doch welche Folgen hätte das, angesichts der zwischenzeitlich erworbenen Erkenntnisse?
Allein in Spanien fallen laut EPAW jährlich über 18 Millionen Vögel und Fledermäuse den Windkraftanlagen zum Opfer.
Nur, weil man sie bei uns nicht zählt und/oder verstärkte Fuchspopulationen rings um WKA für „verfälschte“ Zahlen sorgen, heisst es nicht, dass anzunehmen sei, bei uns wäre es besser, würde es unblutiger verlaufen.

In dem NABU-Bericht werden erfreulicherweise Tierbestände aufgezählt, die die meisten von uns wahrscheinlich noch nie in der Natur entdeckt/gesehen haben, und wir können uns nur über jedes einzelne Lebewesen freuen, welches überlebt hat. NABU zählt hierzu auf:
Die Tegeler Heide – Seltene Biotope aus Menschenhand
Die weiten, offenen Flächen der Tegeler Heide sind beispielhaft
für ihre biologische Vielfalt:
1) Kiesbank-Grashüpfer (Chorthippus pullus, ein Heuschreckenvorkommen mit deutschlandweiter Bedeutung) sowie
2) verschiedene Schmetterlingsarten mit Bedeutung auch für Brandenburg.
3) Grauammer

Erste ornithologische Untersuchungen haben rund
4)
75 Feldlerchenreviere (Alauda arvensis) auf dem offenen, weiten Flughafengelände festgestellt. Weiterhin wurden Reviere von der 3) seltenen Grauammer (Emberiza calandra) und des 5) Steinschmätzers (Oenanthe oenanthe) gefunden.

NABU setzt sich ebenfalls für die Einhaltung der Seveso-Richtlinien ein, die u.a. fordern, dass zu Wohngebieten und Naturschutzgebieten ein angemessener Sicherheitsabstand eingehalten werden muss, was überall gelten sollte, auch bei uns auf dem Land!
All dass können Sie ausführlich unter dem o.g. Link und den dort aufzufindenen Unterlinks lesen.

Würde man sich im Rahmen der Bebauung der Flughäfen für Solaranlagen anstatt Windräder entscheiden, hätten die Vögel eine Chance und der Boden würde nicht durch Beton versiegelt.

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   11. Februar 2012                                                                                  

Risiken für das Wattenmeer


Manche begreifen wirklich erst, dass man Geld nicht essen kann, wenn es kein bisschen Natur mehr geben wird. Während die Natur zerstört wird und Menschen an der Nordsee im Tourismusgeschäft ihren Job verlieren, lässt man es sich und seinem ach so grünen Gewissen in Baden-Württemberg ein bisschen zu gut gehen, nach unserem Geschmack. Oder würden SIE 50 Millionen Euro in einen Fuhrpark voller Oldtimer investieren??
Um heraus zu finden, wer damit gemeint sein könnte, müssen Sie natürlich auf den Button "Gewinner" drücken :-)

Windkraftpoker an der Nordsee
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1533410/Windkraft-Poker-an-der-Nordsee#/beitrag/video/1533410/Windkraft-Poker-an-der-Nordsee

Risiken für das Wattenmeer
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1533410/Windkraft-Poker-an-der -Nordsee#/beitrag/bilderserie/1535142/Risiken-für-das-Wattenmeer

 

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02. Februar 2012                                                                                  

Passend zu unserem Thema
und zu der Wahl,
Tiere des Jahres 2012

Tiere des Jahres 2012

Vogel des Jahres 2012 ist die Dohle,

Insekt des Jahres 2012 der Hirschkäfer und

Internationales Tier des Jahres die Fledermaus!!!

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Der TASSO-Newsletter

 

TASSO-Newsletter

 

Internationales Tier des Jahres 2012: Die Fledermaus

 

Die Fledermaus hat kaum natürliche Feinde und dennoch ist die Hälfte
der weltweit vorkommenden 993 Fledertierarten vom Aussterben bedroht.
In Deutschland sind sogar alle 22 Arten stark bedroht. Die Gründe liegen laut Wissenschaftlern in der intensiven Land- und Forstwirtschaft und der Vernichtung natürlicher Lebensräume. Unter anderem um auf diese dramatische Situation aufmerksam zu machen, wurde die Fledermaus  zum Tier des Jahres 2012 gewählt. Aber auch, um das ihr fälschlicherweise angehängte Image als Blutsauger ins rechte Licht zu rücken. Denn nur 3 der 993 Arten ernähren sich von geringen Mengen Blut von Säugetieren und Vögeln. Diese Arten sind hauptsächlich in Südamerika beheimatet.
Neben dem Flughund ist die Fledermaus  das einzige flugfähige Säugetier der Welt und nach den Nagetieren das artenreichste. Die Hände und Finger der Fledermaus sind extrem vergrößert. Dazwischen spannt sich die Flughaut,  die den ganzen Körper umspannt und eine Spannweite von bis zu 60 Zentimetern erreichen kann. Zum Ausruhen hängen Fledermäuse mit dem Daumen eingekrallt und kopfüber; ein Sperrmechanismus in den Füßen macht diese Art der Körperhaltung problemlos für lange Zeit möglich.
Die weiblichen Tieren hängen gerne in Verbänden von bis zu 2.000 Tieren zusammen, die männlichen Vertreter halten sich für gewöhnlich einzeln in der Nähe der Weibchen auf.
Das wohl Interessanteste an der Fledermaus ist ihr enormer Ortungssinn. Über die Nase und den Mund werden Laute im für den Menschen und für die meisten Tiere unhörbaren Bereich ausgestoßen. Der Schall wird von der Fledermaus gebündelt. Trifft der Schall auf ein Hindernis, kommt er als Echo zurück. Die Fledermaus kann so orten, wo sich das Objekt befindet und wie groß es ist, ja sogar, ob es sich nähert oder entfernt. Die perfekte Grundlage für die Jagd nach Beute.

 

© Copyright TASSO e.V.

 

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"Ohne Worte"... bitte einfach ansehen und den Kampfgeist wecken....

http://www.epaw.org/multimedia.php?lang=de&article=g17

Es geht um Leben und Tod

Liebe Leser,
was muss noch passieren?
Wir haben nicht nur für uns selbst Verantwortung sondern auch für unsere Kinder, unsere Zukunft und nicht zuletzt für Flora und Fauna, deren Existenzberechtigung wir zunehmend einschränken. Was maßen manche Menschen sich an?
Kann es legitimes, demokratisches Recht sein, Menschen um Gesundheit und Schlaf und Tiere um ihr Leben zu bringen?

Wer kann von sich mit Recht behaupten, Herr über das Leben anderer sein zu dürfen?

 

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Kurz & Knapp

Hier finden sie alle Beiträge rund um
den Wald.
Was ihn gesund hält, was ihm schadet.

Warum wir um
ihn kämpfen!

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